Die Organisation Plasticontrol wurde im Jahr 2007 vom Anti-Plastik-Aktivisten Oliver Steiner gegründet und diese setzt sich aktiv gegen Mikroplastik ein und betreibt Aufklärung zum Thema. Als weltweit eine der ersten Organisationen.
Als Mikroplastik werden feste und lösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Diese entstehen durch Zerfall größerer Plastikgegenstände oder werden speziell in dieser Größe zur Anwendung in der Industrie gefertigt.
Mikroplastik gelangt zu Millionen Tonnen in die Meere. Auch in Flüssen und Seen wurde es nachgewiesen. Mittlerweile ist ebenfalls bekannt, dass Mikroplastik mit dem Klärschlamm auf Felder aufgebracht wird und somit auch auf dem Land ein Problem darstellt. Durch Funde in entlegenen Regionen – wie zum Beispiel der Arktis, wurde nachgewiesen, dass Mikroplastik auf in der Luft vorhanden ist. Dies bestätigten Funde von Mikroplastik im Regen in den Rocky Mountains der USA. Zwangsläufig wird Mikroplastik auch von den Bewohnern dieser Erde durch Atmen, Essen oder Trinken aufgenommen – es wurde bereits in den Mägen diverser Meeresbewohner nachgewiesen, zuletzt auch im Kot von Menschen. Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass jeder Mensch im Schnitt die Menge einer Kreditkarte mit einem Gewicht von 5mg an Mikroplastik im Jahr aufnimmt.
Eine besondere Problematik stellen in diesem Zusammenhang die chemischen Inhaltsstoffe des Mikroplastiks dar. Mikroplastik enthält viele Chemikalien – wie Bisphenol A oder Weichmacher – und bindet Chemikalien in der Umwelt. Diese können Krankheiten von Krebs bis Adipositas hervorrufen. Noch fehlen valide Untersuchungen zu den Auswirkungen des Mikroplastiks auf den Menschen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die steigende Menge Mikroplastik im Menschen gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge hat.
Mikroplastik erobert unseren Planeten. Mit dem Mikroplastik hat das Plastozän – das Plastikzeitalter – endgültig Einzug gehalten.
Während in vielen Ländern – von den USA bis Schweden – Mikroplastik verboten wurde, ist dieses in Deutschland nicht absehbar. Wir wollen dies ändern und setzen uns für ein Verbot von Mikroplastik in der Bundesrepublik ein. Informationen zu Plasticontrol und weiteren Themen rund um die globale Gefahr des Plastiks in der Umwelt findet gibt es unter  www.plasticontrol.de.

NEUSTE NACHRICHTEN

Alle Nachrichten nach Kategorien findet Ihr im Menü unter Nachrichten zu Mikroplastik in der Umwelt

Mikroplastik in Mineralwasser gefunden

Aus PET-Mineralwasserflaschen gelangen häufig Mikroplastik-Teile ins Wasser. Das zeigt eine neuartige Untersuchung im Auftrag von ÖKO-TEST. Es ist derzeit noch völlig ungeklärt, welche gesundheitlichen Auswirkungen Mikroplastik in Lebensmitteln und Getränken hat. Allerdings beinhaltet Mikroplastik giftige Weiterlesen…

Öko-Test: Mikroplastik in Shampoos

Viele Shampoos enthielten im Test von Öko-Test flüssiges Mikroplastik. Synthetische Polymere erkennst du an den Bezeichnungen „Polymer“ oder „Polyquaternium“ im Namen des Inhaltsstoffs.

Mikroplastik in Fischen im Nil

Eine Studie hat festgestellt, dass dreiviertel aller untersuchten Fische im Nil Mikroplastik im Körper haben. https://news.sky.com/story/plastic-nile-three-quarters-of-fish-studied-contain-microplastics-in-worlds-longest-river-11996741?fbclid=IwAR37MkPhI0fcoN_3lfkgOCjuL1lFB3XX71jgjVhCvvpwsSJCFzCXUKeytCc

Mehr Mikroplastik in den Meeren

Mehr Plastik als Plankton. Mit genaueren Messmethoden konnten Forscher vor den Küsten Englands und der USA die doppelte Menge an Mikroplastik im Wasser finden, als bisher angenommen wurde. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/muell-in-weltmeeren-mehr-mikroplastik-als-plankton-a-78848aad-8928-4d5f-9e97-298a8ac4f3cc

Unternehmenspaten gesucht

Mit www.mikroplastik.de und www.plasticontrol.de betreiben wir Domains im Netz, die hohe Zugriffszahlen aufweisen. Auch ca. 25.000 echte Facebook Follower unterstützen unsere Arbeit. Wir suchen Unternehmen, die etwas gegen die zunehmende Plastikflut unternehmen wollen und unsere Arbeit unterstützen.

Petitionen Plasticontrol EU

Seit 2015 sind wir bei der Europäischen Kommission insbesondere zu zwei Mikroplastik-Themen aktiv: 1. Zum Einsatz eines Reinigungssystems in allen europäischen Wasseraufbereitungsanlagen, mit dem kleinste Kunststoffteilchen (Mikroplastik) herausgefiltert werden können 2. Zum Verbot von Mikroplastik Weiterlesen…

Neue Art „Plasticus“

PLASTICUS. Forscher haben eine neue Krebsart in 6 km Meerestiefe entdeckt. In dem Tier konnten winzige Kunststoffteile nachweisen werden. Er wurde von den schockierten Forschern deshalb nun „Plasticus“ benannt. LINK ZUM ARTIKEL

Mikroplastik in der Isar gefunden

Eine Studie über die Belastung von Mikroplastik in bayerischen Gewässern hat das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) gemeinsam mit der Universität Bayreuth und der Technischen Universität München im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführt. Daraus geht Weiterlesen…

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