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Mikroplastik durch die Luft zum Gletscher

Italienische Forscher haben berichtet, dass sie an den erschlossenen und bei Touristen beliebten Gletschern so viel Mikroplastik nachweisen konnten, wie es bisher nur von Stränden oder dem Meeresboden bekannt ist. Die Forscher haben anhand einer genauen Analyse herausgefunden, dass sich in diesen Gletschergebieten alle möglichen Arten von Kunststoffen befinden, wie etwa Polyamid, Polypropylen, Polyester oder Polyethylen. Die Forscher vermuteten als Ursprung vor allem die Abfälle von Bergsteigern.

Überraschenderweise fanden nun Steve und Deonie Allen und ihre Kollegen aus Schottland ganz ähnliche Konzentrationen von Mikroplastik in den abgelegenen Regionen der französischen Pyrenäen. Wie die Forscher im Fachmagazin Nature Geoscience berichten, haben die sie die Ablagerungen von Mikroplastik in wenig besuchten Bergregionen untersucht und stießen dabei auf eine überraschend hohe Konzentration der Kunststoffe. Im Durchschnitt konnten sie täglich rund 400 Plastikpartikel pro Quadratmeter nachweisen.

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