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Als Mikroplastik werden feste und lösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Diese entstehen durch Zerfall größerer Plastikgegenstände oder werden speziell in dieser Größe zur Anwendung in der Industrie gefertigt.
Mikroplastik gelangt zu Millionen Tonnen in die Meere. Auch in Flüssen und Seen wurde es nachgewiesen. Mittlerweile ist auch evident, dass Mikroplastik mit dem Klärschlamm auf Felder aufgebracht wird. Es wurde bereits in den Mägen diverser Meeresbewohner nachgewiesen. Aber auch in Mineralwasser, Honig und Bier. Zuletzt im Kot von Menschen – somit ist davon auszugehen, dass viele von uns Plastik in sich tragen.
Da Mikroplastik an entlegenen Orten – wie der Arktis – in erheblichen Mengen gefunden wurde, ist davon auszugehen, dass wir Menschen täglich Mikroplastik einatmen. Forscher gehen davon aus, dass wir wöchentlich ca. 5 Gramm Mikroplastik über Nahrung, Luft und andere Quellen zu uns nehmen. Ungefähr das Gewicht einer Kreditkarte.
Und das Mikroplastik gibt seine chemischen Inhaltsstoffe – wie Bispheol A und Weichmacher – in Gewässern und Lebewesen frei. Diese können Krankheiten von Krebs bis Adipositas hervorrufen. Noch fehlen valide Untersuchungen zu den Auswirkungen des Mikroplastiks auf den Menschen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die steigende Menge Mikroplastik im Menschen gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge hat.
Mikroplastik erobert unseren Planeten. Mit dem Mikroplastik hat das Plastozän – das Plastikzeitalter – endgültig Einzug gehalten.
Die Organisation Plasticontrol setzt sich seit 2007 auch aktiv gegen Mikroplastik ein. Als weltweit erste Organisation.
Während in vielen Ländern – von den USA bis Schweden – Mikroplastik verboten wurde, ist dieses in Deutschland nicht absehbar. Wir wollen dies ändern und setzen uns für ein Verbot von Mikroplastik in der Bundesrepublik ein. Informationen zu Plasticontrol und weiteren Themen rund um die globale Gefahr des Plastiks in der Umwelt findet gibt es unter
www.plasticontrol.de.