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Bekannt waren bisher zum Beispiel Belastungen im Klärschlamm durch Rückstände beim Waschen oder den Abrieb von Reifen auf der Straße.

Bayreuther Forscher präsentieren nun einen weiteren wichtigen Weg für winzigen Plastikmüll: Große Mengen Plastik gelangen demnach auch über Biodünger in die Umwelt, der auf Äckern ausgebracht wird.

Laut Umweltbundesamt gibt es etwa 1.000 Kompostierungs- und 100 reine Bioabfallvergärungsanlagen in Deutschland. Etwa fünf Millionen Tonnen Kompost aus solchen Anlagen werden jedes Jahr in Deutschland hergestellt und auf landwirtschaftlichen Flächen verteilt.

Im Grundsatz ist es nachhaltig, aus organischem Abfall Dünger und Energie herzustellen. Das Problem ist nur: Wenn Haushaltsabfälle aus der Biotonne oder organische Abfälle aus der Industrie für die Düngerproduktion genutzt werden, sind diese häufig mit Plastik verunreinigt. Und die landet dann in der Landschaft, in Stückchen kleiner als fünf Millimeter.

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