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Bakteriensekrete könnten dazu führen, dass Kunststoffe im Meer zu großen Klumpen zusammenkleben.

Mikrokunststoffe verschmelzen mit Bakterien und verwandeln sich in große Klumpen im Meerwasser, haben Wissenschaftler entdeckt.

Leimartige Moleküle, die von Bakterien emittiert werden – sogenannte Biopolymere – verbinden sich mit den Kunststoffpartikeln zu großen Massen.

Innerhalb weniger Minuten bildeten sich Klumpen, die mit bloßem Auge sichtbar waren, nachdem Mikrokunststoffe – Partikel, die 200 mal kleiner als eine Bakterienzelle sind – im Labor in das Meerwasser eingebracht wurden.

Wissenschaftler haben gewarnt, dass diese „komplexen“ Massen eine Bedrohung für die Meerestiere darstellen, da sie sie leicht mit Lebensmitteln verwechseln können.

Sie warnen auch davor, dass diese Verklumpung den Fluss der Nahrung von der Oberfläche zum Meeresboden umleiten könnte, was dazu führen könnte, dass Tiefseefische verhungern.

Die Forscher der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh führten Experimente durch, indem sie für ihre Experimente Meerwasserbehälter verwendeten, die aus dem Faroe-Shetland-Kanal und dem Firth of Forth gesammelt wurden.