Positive Meldung zu Mikroplastik im Meer?


Hier Informationen zu einer neuen Studie, die auch auf das Thema Mikroplastik hinweist.

Forscher der University of Western Australia haben in einer Studie eine relativ kleine Menge Kunststoffteilchen in Wasserproben gefunden, zum Beispiel im Vergleich zur aktuell stattgefundenen Erhebung der Meeresschutzorganisation 5 Gyres. Die Universität wertete für ihre Studie mehr als 3000 Oberflächenproben von 141 verschiedenen Orten rund um den Globus aus die von der „Spanish Circumnavigation Expedition Malaspina“ im Jahr 2010 genommen wurden. Die Expedition hatte eigentlich die Aufgabe, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane zu untersuchen.

In ihrer Studie konnten die Wissenschaftler zwar in 88 Prozent der Proben Plastikteile von unterschiedlicher Größe finden, die Konzentration von Plastikpartikeln und insbesondere von Mikroplastik war jedoch gering.

Nun besteht Raum für Spekulationen: Ist die Plastikverschmutzung der Ozeane eher als geringer als befürchtet – oder landen die Partikel aus Mikroplastik zu einem hohen Anteil in den Mägen von Meeresbewohnern – und damit inklusive der enthaltenen Plastikchemikalien auch auf den Tellern der Menschen? Hier werden weitere Untersuchungen angestrebt. Auch zu der Spekulation, dass Mikroplastik in einem höheren Maße als bisher angenommen auf den Grund der Ozeane oder tiefer liegende Meeresgebiete sinkt.

Immerhin wurde Mikroplastik in 88% der Proben nachgewiesen, ebenso in der Arktis und verschiedenen Flüssen sowie Seen. Also kein Grund zur Entwarnung.

 

 

 

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